Die LifE-Studie
Die LifE-Studie ist eine prospektive deutsche Panelstudie zu Lebensverläufen und Generationenbeziehungen, die 1979 durch Prof. Dr. Helmut Fend gegründet wurde. In der Studie wird die individuelle Entwicklung von Menschen in ihren familiären Beziehungen, im historischen und gesellschaftlichen Kontext sowie in verschiedenen Lebensbereichen untersucht. Im deutschsprachigen Raum ist LifE die einzige Studie, die Lebensverläufe über einen Zeitraum von nahezu fünf Jahrzehnten verfolgt; international gehört sie zu den wenigen Untersuchungen mit dieser Beobachtungsdauer, in der Daten zu drei familial miteinander verbundenen Generationen erhoben werden.
Projektstatus
Derzeit werden die Antworten der jüngsten Erhebungswellen aufbereitet und statistisch analysiert. Im Jahr 2024 wurde die LifE-Generation zum achten Mal seit 1979 befragt. Die Kinder der LifE-Generation wurden 2025 in das Panel integriert. Dieser Ausbau des Studiendesigns ermöglicht komplexe Analysen zur intergenerationalen Weitergabe (Transmission) sowie zur Stabilität und Veränderung von Lebensentwürfen über drei Generationen hinweg.
Aktuelle Forschung
Erste Auswertungsergebnisse der aktuellen Datensätze sowie darauf basierende Publikationen und Fachvorträge werden sukzessive unter dem Menüpunkt Forschung und auf dem LifE-Instagram-Kanal veröffentlicht; dort gibt es auch spannende Einblicke in den Forschungsalltag. Gerne beantwortet das LifE-Team Ihre Fragen.
Für unsere Studienteilnehmenden
Das gesamte LifE-Team möchte sich ausdrücklich bei allen Teilnehmenden bedanken. Ihre langjährige Unterstützung und Bereitschaft, uns Einblicke in Ihre Lebenswege zu gewähren, bilden das unverzichtbare Fundament dieser Forschung. Sie ermöglichen die Forschung! Informationen zur letzten Befragung finden Sie unter LifE-Generation und Kinder der LifE-Generation.
0049 (0)331 977 2525
Die LifE-Studie: 45 Jahre Lebensverläufe
Video für die Kinder der LifE-Generation
Die LifE-Studie ist ein Kooperationsprojekt der Universitäten Potsdam, Innsbruck und Zürich; sie wurde und wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), den Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) und den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gefördert.



